Seminar im SS 2008

 


Peter Matussek und Simone Dietz

Platons Medientheorie


 

 

 
   
 

Einer Bemerkung A.N. Whiteheads zufolge lässt sich die philosophische Tradition Europas als „eine Reihe von Fußnoten zu Platon“ beschreiben. Sofern es noch eines weiteren Belegs für diese These bedurfte – die Medientheorie, die ihrem Begriff nach erst mit der Computermoderne aufkam, lässt sich ohne Zweifel dafür heranziehen. Platon hat nicht nur die Diskussion um Bilderverbot und Bilderkritik stark beeinflusst, er hat auch mit seinen Überlegungen zu Mündlichkeit und Schriftlichkeit (Phaidros) zentrale Themen der Medientheorie vorweg genommen. Und nicht zuletzt ist Platons Höhlengleichnis (Politeia) zu einer der beliebtesten Metaphern für die Situation der modernen Mediengesellschaft geworden. Das Aufbau-Seminar, das wir für PhilosophInnen, GermanistInnen und MedienkulturwissenschaftlerInnen gleichermaßen anbieten, wird sich mit den entsprechenden Primärtexten Platons beschäftigen sowie mit ausgewählten Interpretationen aus medientheoretischer Perspektive. In drei thematischen Schwerpunkten (Mündlichkeit/Schriftlichkeit; Bildkritik; Sein und Schein) soll nach einer eingehenden Lektüre von Platons Texten überprüft werden, in welchen Hinsichten Platon für die Themen der modernen Medienkritik in Anspruch genommen werden kann.

"; }else if(eregi("\.doc$",$file)){ echo "\"Word-Datei\""; }else if(eregi("\.xls$",$file)){ echo "\"Word-Datei\""; }else if(eregi("\.ppt$",$file)){ echo "\"Word-Datei\""; }else if(eregi("\.(lnk|html|htm)$",$file)){ echo "\"Link\""; }else if(eregi("\.mp3$",$file)){ echo "\"MP3-Datei\""; }else if(eregi("\.(mov|mpg|mpeg|avi)$",$file)){ echo "\"Video-Datei\""; } if(eregi("\.(pdf|doc|xls|ppt|html|htm|mp3|mov|mpg|mpeg|avi)$",$file)) { echo "".$file.""; } if(eregi("\.lnk$",$file)) { echo "".eregi_replace("\.lnk$","",$file).""; } if(eregi("\.(pdf|doc|html|htm|mp3|mov|mpg|mpeg|avi)$",$file)) { echo "
";}}} @closedir($verz); } ?>

Moodle-Seite zu diesem Seminar